Peking (AFP) - Ein deutscher Tourist in China ist laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua fünf Tage nach dem schweren Erdbeben im Südwesten des Landes lebend aus Trümmern gerettet worden. Der Deutsche sei im Bezirk Wenchuan 114 Stunden lang verschüttet gewesen, berichtete Xinhua. Ein mehr als 20-köpfiges Einsatzteam der Armee habe ihn am Samstag gegen 08.10 Uhr Ortzeit (02.10 Uhr MESZ) gerettet. Der Mann wurden den Angaben zufolge in das Zentralkrankenhaus von Wenchuan gebracht. Die Schwere der Verletzungen war zunächst nicht bekannt.
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Gegebenenfalls werde der Tourist in eine Klinik in die die Hauptstadt der Provinz Sichuan, Chengdu, verlegt, berichtete Xinhua weiter. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte mitgeteilt, in dem chinesischen Erdbebengebiet seien mehrere Deutsche vermisst gemeldet worden. "Einigen wenigen Vermisstenmeldungen gehen die Botschaft in Peking und das Generalkonsulat in Chengdu in Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden mit Hochdruck nach", sagte eine Ministeriumssprecherin.
Durch das Beben vom Montag mit einer Stärke von 7,9 auf der Richter-Skala waren allein in der Provinz Sichuan fast fünf Millionen Menschen obdachlos geworden. Die Behörden bestätigten mehr als 22.000 Tote, befürchteten jedoch insgesamt mehr als 50.000 Todesopfer.




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